Skip to content

Große Autoren – Prinzessin Marthe Bibesco (u) 5

13.2.13. 5

Martha Bibescus Tochter, Valentina, hatte einen Sohn, John Ghika (1928-2003), der mit seiner Großmutter Rumänien gerade noch rechtzeitig, Ende der ’40-er Jahre, verlassen konnte. In England studierte er in Oxford und machte später Karriere im Militär. Aus seiner Ehe mit Judy Davidson-Smith entsprangen zwei Kinder: Christopher John und Jean Valentine Louise. Christopher, der Urenkel Martha Bibescus, ist heute Oberstleutnant der britischen Armee, diente bereits in höherer Stellung in Afghanistan und leitet jetzt die irischen Garden, Eliteeinheiten der britischen Armee. Unter anderem sorgte er mit seiner Einheit für die Sicherheit bei der Hochzeit von Kronprinz William mit Kate. Gleichzeitig beansprucht er offiziell das von den Kommunisten konfiszierte Mogoşoaia Palais am Rande Bukarests, das einst der Familie gehörte. Das Palais, auf einem alten Grundstück einer gewißen Witwe Mogoş gehörend, im venezianisch-byzantinischen Stil (genannt auch „Brâncoveanu Stil“, eigentlich der nationale rumänische Architekturstil) und am Ufer des gleichnamigen Sees zwischen 1698 und 1702 gebaut, kaufte George Valentin Bibescu 1912 seiner Frau Marthe als Trost für eine intensive jedoch unerfüllte Liebe mit einem französischen Prinz aus altem Hochadel. Die unerfüllte Liebe war Prinz Charles-Louis de Beauvau-Craon. Neben „III“, also Kronprinz Wilhelm, war Beauvau-Craon die zweite ganz große Liebe in Martha Bibescus Jugend. In der Zwischenkriegszeit war das Palais ein Hauptplatz für Feiern bester Güte, an denen viele berühmte Persönlichkeiten der Zeit teilnahmen. Heute ist es (noch) ein beliebtes Touristenziel.

Hier ein paar Titel, die aus Martha Bibescus Feder entsprangen: „Isvor, pays des saules“, „Le perroquet vert“, „Cathérine-Paris“, „Au bal avec Marcel Proust“ (auch in Deutsch überstezt), „Egalité“, „Croissade pour l’anemone“, „Images d’Epinal“, „Noblesse de robe“, „Le Rire de la Naïade“, „Alexandre Asiatique“, „Introduction aux memoires de la princesse de Chimay“, „Jour d’Egypte“, „Feuilles de calendrier“, „Le destin du Lord Thomson of Cardington“ (auch eine große Liebe Martha Bibescus), „Une fille inconnue du Napoleon“ (es handelt sich dabei um ihre Schwiegermutter), „“La nymphe Europe“. Ihre zweibändige Biographie, an der sie mit Unterbrechungen etwa 25 Jahre lang immer wieder Hand anlegte, erschien 1960 beim Verlag Plon. Der erste Band „Mes vies interieurs“ erschien noch zu ihrer Lebzeit, der zweite, „Oú tombe la foudre“, posthum.

Als biographische Arbeiten über die Autorin empfehlen sich die Titel „La dernière Orchidée“ von Ghislain de Diesbach und „Berliner Tagebuch ’38“, von Dumitru Hîncu.

Don Vio grüßt euch alle herzlich, bis demnächst …

Coypright (C) Don Vio. Dr. Viorel Bucur – Arzt & Publizist, Privatdenker. Alle Rechte vorbehalten.

 

10 Comments

  1. Fascinating blog! Is your theme custom made or did you download it from somewhere?

    A theme like yours with a few simple tweeks would really make my blog
    stand out. Please let me know where you got your theme.
    Appreciate it

    • vBucur vBucur

      well, did you really read what i wrote? do you really know german that good? i doubt it, to be honest. you must let me know other things to convince me. theme ist custom made, all right. don vio.

    • vBucur vBucur

      i write on that all the time. keep in touch. kind regards. don vio.

  2. vBucur vBucur

    oh yeah? well, thanks a lot. keep in touch. kind regards, don vio.

  3. Shall look in with your blog post in a few weeks and look if you updated your site. A lot of Thanks as well as praise.

    • vBucur vBucur

      wow … thanks, don vio

  4. Fantastic article post.Really looking forward to read more. Really Great.

    • vBucur vBucur

      thank you, kind regards, don vio

  5. Im thankful for the blog post.Much thanks again. Really Great.

    • vBucur vBucur

      thank you, don vio

Comments are closed.